Reform des fiskalischen Ausgleichs in Österreich

Die Verfasser beleuchten in ihrem Beitrag den österreichischen Finanzausgleich und weisen darauf hin, dass sich dieser hauptsächlich an der Bevölkerungszahl orientiert. Anstrebenswert wäre es jedoch demografische und sozio-ökonomische Kriterien miteinzubeziehen. Neben einer kurzen Analyse des bestehenden Finanzausgleichs bieten Strohner und Schuh auch internationale Beispiele und Reformansätze zum Lasten- und Ressourcenausgleich an. Dabei wird für den Lastenausgleich die Anforderung an die Indikatoren zur Messung der Lasten ebenso analysiert, wie die Bedeutung des Ressourcenausgleichs auf Landes- und Gemeindeebene. Zusammenfassend wird festgehalten, dass trotz einer stärkeren Miteinbeziehung von zusätzlichen Indikatoren in den Finanzausgleich der hohe Stellenwert der Bevölkerungszahl erhalten bleiben würde.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
WIFO-Monatsberichte 85(2012), 12, S. 931-941
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
5956